Praxis Britta Badenberg
Fachärztin für Innere- und Allgemeinmedizin fachgebundene Psychotherapie

Lungenfunktion als Wunschleistung

 

Die Lungenfunktionsuntersuchung, auch als Lungenfunktionstest oder Spirometrie bezeichnet, ist eine medizinische Untersuchung, die dazu dient, die Funktionsweise der Lunge zu beurteilen. Sie liefert wichtige Informationen über die Atemmechanik und ermöglicht die Diagnose verschiedener Atemwegserkrankungen. Die Spirometrie ist der häufigste Test in der Lungenfunktionsdiagnostik.

Während einer Lungenfunktionsuntersuchung führt der Patient Atemübungen durch, indem er tief einatmet und dann so schnell und kräftig wie möglich ausatmet. Dies geschieht in ein spezielles Gerät, das als Spirometer bezeichnet wird. Das Spirometer misst verschiedene Atemparameter, darunter:

  • Vitalkapazität (VC): Das maximale Luftvolumen, das nach einer tiefen Einatmung maximal ausgeatmet werden kann.
  • Forcierte Vitalkapazität (FVC): Das maximale Luftvolumen, das mit maximaler Anstrengung nach einer tiefen Einatmung ausgeatmet werden kann.
  • Einsekundenkapazität (FEV1): Das Volumen an Luft, das in der ersten Sekunde der forcierten Ausatmung ausgeatmet wird.
  • Tiffeneau-Index (FEV1/FVC): Das Verhältnis von Einsekundenkapazität zur forcierten Vitalkapazität. Es hilft bei der Beurteilung der Atemwegsobstruktion.


Diese Messungen geben Aufschluss darüber, wie gut die Atemwege funktionieren und ob es Anzeichen für obstruktive Lungenerkrankungen (wie Asthma oder chronisch obstruktive Lungenerkrankung - COPD) oder restriktive Lungenerkrankungen (wie Lungenfibrose) gibt.

Die Lungenfunktionsuntersuchung ist ein wichtiger Bestandteil der pulmonalen Diagnostik und wird von Ärzten verwendet, um Atemwegs- und Lungenerkrankungen zu erkennen, den Schweregrad zu beurteilen, den Verlauf der Erkrankung zu überwachen und die Wirksamkeit von Behandlungen zu bewerten.

 



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